BERLIN IM (MEERES)RAUSCH

 BERLIN. Hauptstadt Deutschlands.

Der coole Lifestyle. Die coolen Parties. Die coolen Clubs. Die coolen Leute.

Die coolen Drogen?

Menschen ziehen mit großen Träumen im Gepäck nach Berlin und enden dann in der Drogenszene? Dieses, nennen wir es mal „Phänomen“, habe ich oft bei Menschen erlebt. Menschen, die ich teilweise kannte und auch bei Menschen, von denen mir andere erzählten.

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Um vorab mal eins klarzustellen, diesen Post schreibe ich nicht um zu verurteilen oder zu beleidigen. Mit diesem Post hinterfrage ich dieses Phänomen lediglich und sage öffentlich:

DAS GEHT MIR AUF DEN SACK!

Berlin war nie bekannt für Drogen. Berlin war einfach nur ein Stück Erde, auf dem Menschen sich dazu entschlossen haben, daraus zu machen, wofür es heutzutage steht, denn wenn überhaupt, sind Menschen bekannt für Drogen, kein kleines Stück Erde.

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Viele Leute, mit denen ich darüber gesprochen habe, wissen nicht mal warum sie überhaupt Drogen nehmen. Teilweise kamen Antworten wie: „Das ist halt Berlin!“.

STOPP! DAS IST NICHT BERLIN!

Man darf nicht vergessen. Klischees sind da, um bedient zu werden, jedoch existieren neben den Klischees auch noch Lücken, die von anderen Menschen geschlossen werden. Von Menschen mit durchschnittlichen Leben. Menschen, die mit so etwas nichts am Hut haben. Berlin besitzt definitiv eine große Party- und Drogenszene, aber ist es DAS, was viele Menschen reizt hierher zu ziehen? Das finde ich einfach nur traurig. Denn um Drogen zu nehmen, muss man nicht extra umziehen. Das kann man überall machen, auch in Buxtehude. Und dann diese laschen Antworten, wenn man es dann mal aus reiner Interesse hinterfragt? Come on!

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Dieses Szene Phänomen kotzt mich einfach an. Natürlich ist Berlin cool, natürlich hat Berlin eine große Party- und auch Drogenszene, aber das ist nicht alles, was diese Stadt ausmacht und dann muss ich mir von fremden Leuten anhören:

„Berlin ist so dreckig und da ist ja auch viel mit Drogen.“

JA. GENAU. Weil wir ALLE Drogen nehmen.

Rechnet es doch bitte mal hoch und überlegt euch wie viele Leute hier wohnen. Daran denkt niemand.

Es gibt so viele Menschen, die keine Ahnung haben warum sie das tun und was sie sich selbst damit antun, nur mit der Begründung:

„Das ist halt Berlin. Das gehört halt dazu. Das ist halt so der Lifestyle.“

Lifestyle?  Ah ja.

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Jeder Mensch soll das tun, was er für richtig hält, allerdings, finde ich, sollte man sich immer noch im Spiegel anschauen können und insgeheim gibt es wahrscheinlich viele, die mit der Hand vor’m Gesicht schnell am eigenen Spiegelbild vorbeilaufen. Berlin ist Individualität. Zu Individualität gehört für mich aber auch, dass man sich selbst treu bleibt und das würde ich mir wünschen. Dass mehr Menschen sich selbst treu bleiben und sich zu Individuen entwickeln, anstatt einem „Hype“ zu folgen oder der Masse zu folgen, weil, Gott weiß wer, irgendwann mal gesagt hat:

„Das ist jetzt ab heute so. Punkt!“

Dieses Phänomen löst in mir Augenverdrehen und gleichzeitig Mitleid aus. Hinterfragt euch und das Leben doch mal mehr. Das ist viel spannender, glaubt mir.

Viele Menschen, die ich teilweise kannte oder auch noch kenne, sind darauf hängen geblieben. Für diese Leute gehört ne Ecstasy oder eine Line einfach dazu. Wie für andere das Ei zum Sonntagsbrunch. Bis jetzt hatte es immer üble Folgen. Hat es sich jetzt gelohnt diesem „Lifestyle“ zu folgen?

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FASHION & BEAUTY

LOVE, Tatjana

CREDITS

HAIR & MAKEUP, STYLING & PHOTOS: MYSELF | MODEL: DENIS

Ich habe dieses Projekt schon seit letztem Jahr in meinem Entwurfsordner, hatte dann aber eine Schreibblockade und habe bis zum jetzigen Sommer gewartet, um mich von den ganzen Festival Themen wieder inspirieren zu lassen. Warum ich so ein Thema gewählt habe, ist ganz einfach. Wie im Text bereits erwähnt, wurde ich in meinem Leben oft mit diesem Thema konfrontiert, wobei ich an dieser Stelle sagen möchte, dass ich selbst nie die Erfahrung mit harten Drogen gemacht habe, weil ich das schlicht und einfach nicht möchte. Jeder muss selbst wissen, was er tut und was nicht. Allerdings habe ich viele Menschen erlebt, die damit zu kämpfen haben und auch die Auswirkungen davon, die schmerzlicher Weise auch oft mich betrafen. Ich möchte keinerlei Moralapostel spielen, denn super healthy und unschuldig bin ich meinem Körper gegenüber sicherlich auch nicht und um Gottes Willen ich bin definitiv pro Party und Spaß haben, neugierig sein, offen für Neues sein usw, jedoch nicht in diesem Zusammenhang. Ich für meinen Teil verstehe einfach diesen ganzen „Hype“ und dieses ganze Coolness Ding um Drogen absolut nicht, vor allem nicht, warum man extra dafür nach Berlin zieht und sich dann noch vor seinen Freunden cool fühlt, die man in der Heimatstadt zurückgelassen hat. Hauptsächlich möchte ich Drogen aber thematisieren, um auch meinem Schmerz und meinem Ärger darüber mal freien Lauf zu lassen. Selbst Leute, die einen Entzug gemacht oder es versucht haben, wurden von ihren vermeintlichen „Freunden“ dafür ausgelacht. Wenn du drin bist, bist du drin. Wenn du raus bist, bist du raus. Das ist einfach lächerlich und die unehrlichste Beziehung zu Menschen, die man haben kann. Gruselig fand ich vor allem immer, wie schnell Drogen Menschen verändern. Dein komplettes Ich, wie du bist. Von einem Moment auf den anderen bist du jemand anderes, man erkennt den Menschen nicht wieder und so benimmt dieser Mensch sich dann auch. Wie ein Fremder. Sobald die Wirkung nachlässt, ist der Mensch zwar wieder da, aber jedes Mal tritt das alte, eigentliche Ich, immer verwischter zum Vorschein, bis es irgendwann komplett verschwindet. Man schadet nicht nur sich selbst, à la keine Macht den Drogen, nein. Man verletzt auch die Menschen in seiner Umgebung und durch den Trip ist es einem scheißegal. Mit den Narben, die dadurch entstehen, müssen allerdings die Menschen ihr Leben lang herumlaufen, die damit nicht mal etwas zu tun haben.

Zum Thema Gestaltung: Ich wollte kurz nach dem Shooting für „Individualität und warum Menschen damit nicht klarkommen“ ein Meerjungfrauen Shooting organisieren, bis mir der Einfall kam, dass man beide Themen gut miteinander kombinieren kann. Erst als ich mich dazu entschieden habe beide Themen zu kombinieren, minimierte ich die Meerjungfrau und fügte mehr Party Optik und Berlin Flair hinzu. Die Leggings im Schuppenmuster ist das perfekte Beweisstück für die Kombination aus Party, Mensch und Meerjungfrau. Auch wichtig für mich, war viel Glitzer, das spiegelt auch das Make-up wider. Denn Glitzer spielt eine zentrale Rolle auf vielen Festivals, aber auch Parties im Allgemeinen. Die ganzen leeren Alkoholflaschen sammelten Denis und ich seit letztem Jahr für dieses Shooting. Die Badewanne kam der Meerjungfrau natürlich zugute, aber auch erinnert sie an Berliner WG Parties, die in der Badewanne enden. Ich habe mehrere Drogen mit eingebunden, weil es ja nicht nur eine bestimmte Droge gibt, sondern ein wortwörtlich „bunter Cocktail“ aus verschiedenen Drogen ist, den ich thematisiere. Alkohol, Ecstasy und Speed. Natürlich sind die Bilder überspitzt dargestellt, aber das wollte ich auch so. Pure Provokation!

An dieser Stelle vielen Dank an Denis, der sich für dieses Projekt als Model zur Verfügung gestellt und über die Zeit fleißig Flaschen gesammelt hat.

FASHION WEEK – DAY 3

 

STEINROHNER

 

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Hallo ihr Lieben!

Der dritte Tag der Fashion Week begann für mich mit Steinrohner. Einer Show, zu der ich unbedingt gehen wollte und tatsächlich eingeladen wurde. Vor der Show hatte ich ja bereits recherchiert und wusste sofort, das ist total mein Ding! Das Designer-Duo Steinrohner  präsentierte ihre Herbst/Winter-Kollektion 2016/2017 mit dem Namen „Eternal Ice“. Alle Kollektionen sind inspiriert von der Natur und das Thema „Eternal Ice“ sprach für sich. Außerdem gestalteten sie den Zuschauern eine Art Schaufenster Show. Die Models posierten mehrere Minuten auf ihren Podesten, verließen abwechselnd den Raum, änderten ihre Outfits und kamen wieder zurück auf ihr Podest. So hatten auch die Zuschauer in Ruhe die Möglichkeit tolle Bilder zu machen, ich war sehr begeistert! Falls ich euer Interesse an Steinrohner geweckt habe, ein schriftliches Interview folgt noch! An dieser Stelle bedanke ich mich bei Bold Berlin für die tolle Möglichkeit!

PHILOMENA ZANETTI

 

Philomena Zanetti Show - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2016
BERLIN, GERMANY – JANUARY 21: A model poses at the Philomena Zanetti show during the Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2016 at Stage at me Collectors Room on January 21, 2016 in Berlin, Germany. (Photo by John Phillips/Getty Images for IMG)

Danach ging es zu der Show namens „Philomena Zanetti“ von Julia Leifert.  Auch hier wurde viel Spektakuläres eingebaut, um sich von den üblichen Shows abzuheben. Es liefen nacheinander je drei Models auf den Laufsteg, sie posierten auf den drei vorhandenen Podesten, liefen wieder backstage dann kamen die nächsten drei Models. Ich fand das Make-up besonders toll! Es hatte etwas ganz Altes, Traditionelles, kombiniert mit den modernen Schnitten und burschikosen Dr. Martens ergab es ein wundervolles Bild! Vielen Dank an dieser Stelle an Arne Eberle PR für die tolle Möglichkeit!

BRIGHT

BRIGHT TRADE SHOW

Danach ging es wie am Vortag zur Bright, da ich mich nochmals in Ruhe umschauen wollte und hatte Erfolg. Ich habe viele Firmen entdeckt, die ich am Vortag durch den Stress gar nicht gesehen oder einfach übersehen habe, wie z.B. CNFWEAR HYPE, KING ICE und viele viele mehr!

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#HASHMAG BLOGGER LOUNGE

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Zum Schluss ging es noch mal zum Entspannen zur HashMAG Blogger Lounge, wo ich mir dieses Mal wieder von der lieben Sed von GLAMENITY mein Make-up auffrischen lassen und mir sogar ein Bindi aufkleben lassen habe! Danke HashMAG für das tolle Event!

LOVE, Tatjana